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Hausmittel bei Fußpilz

Eine der weit verbreitetsten Krankheiten in Deutschland ist der Fußpilz, etwa ein Drittel aller Deutschen haben mit der entzündlichen Infektion zu kämpfen. Der Pilz deutet auf ein geschwächtes Immunsystem hin und kann zu einer chronischen Erkrankung werden, wenn er nicht ausreichend behandelt wird. Doch neben chemischen Arzneimitteln helfen auch viele Hausmittel effektiv gegen die Fußpilzinfektion.

Den Fuß mit Honig einreiben

Ein traditionelles Hausmittel gegen Fußpilz ist Honig. Er besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und vernichtet die schädlichen Pilze, die Entzündung klingt ab und die Fußpilzsymptome bessern sich. Hierfür sollten die befallenen Stellen ein- bis zweimal am Tag mit naturbelassenem Honig eingerieben werden, im Anschluss zieht der Honig mindestens fünfzehn Minuten ein. Bereits nach mehreren Tagen zeigt sich die erste Wirkung, der Pilz bildet sich langsam zurück. Um eine erneute Pilzinfektion zu verhindern, sollte die Therapie mit Honig auch einige Tage nach Abklingen der äußeren Symptome fortgesetzt werden.

Ein Geheimtipp stellt der sogenannte Manuka-Honig dar, der einen Inhaltsstoff namens Methylglyoxal (MGO) beinhaltet, der eine besonders hohe antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung besitzt.

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Fußpilz mit Öl betupfen

Eine weitere effektive Methode zur Behandlung von Fußpilz sind Öle, die die Infektion mit natürlichen Inhaltsstoffen bekämpfen. Für die Therapie der Pilzerkrankung sind vor allem Teebaumöl, Johanniskrautöl und Kokosöl zu empfehlen. Mindestens zweimal am Tag sollten die entzündeten Stellen vorsichtig mit etwas Öl betupft werden und vorerst unbedeckt bleiben, damit das Öl einwirken kann. Die Inhaltsstoffe des Öls wirken gegen die Entzündung, nach mehreren Tagen ist eine Besserung zu erkennen.

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Ein Fußbad mit schwarzem Tee

Ein bewährtes Mittel gegen den Pilz ist auch ein warmes Fußbad in das schwarzer Tee zugegeben wird. Auf einen Liter Wasser kommen dabei fünf Teebeutel. Das Wasser für das Fußbad sollte warm, aber nicht unangenehm heiß sein. Vor dem Fußbad werden die Teebeutel aufgegossen und ziehen fünfzehn Minuten, im Anschluss werden die Füße dreißig Minuten im Tee gebadet. Die Wärme wirkt entspannend, das Fußbad weicht die befallenen Nägel auf und lässt die Wirkstoffe somit leichter eindringen. Auch der schwarze Tee entfaltet seine „Wirkung“: Er mindert typische Symptome der Pilzerkrankung wie den störenden Juckreiz.

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Die Füße gründlich trocknen

Weil sich der Fußpilz in einem feuchten und warmem Umfeld besonders leicht ausbreiten kann, sollten die Füße stets so trocken wie möglich gehalten werden. Nach jedem Waschen werden die Füße daher gründlich abgerieben, morgens und abends werden sie zusätzlich mit einem Fön getrocknet. Die heiße Luft gelangt auch in die Zwischenräume am Nagel und entfernt die Feuchtigkeit restlos, Verbrennungen sind stets zu vermeiden. Strümpfe oder Schuhe sollten erst dann angezogen werden, wenn keinerlei Feuchtigkeit mehr am Fuß vorhanden ist. Während der Behandlung der Pilzinfektion sind Strümpfe aus Baumwolle und Schuhe aus Leder zu empfehlen, die keinen Feuchtigkeitsstau auf der Haut entstehen lassen.

Knoblauch lindert die Symptome von Fußpilz

Ein weiteres altbewährtes Hausmittel gegen verschiedenste Pilzinfektionen ist Knoblauch. Er enthält Allicin, das die Ausbreitung der Pilze verhindert und ihre vorhandenen Strukturen zerstört. Um Fußpilz zu bekämpfen, sollten die befallenen Stellen regelmäßig mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe eingerieben werden. Nach einigen Tagen ist die Wirkung sichtbar und die Symptome klingen langsam ab. Zur Unterstützung der Behandlung kann täglich eine Knoblauchzehe gegessen werden. Wer kein Knoblauch im Haus hat, nutzt alternativ eine Zwiebel, deren Saft ebenfalls eine Wirkung gegen Fußpilz zeigt.

Schadstoffe mit Heilerde beseitigen

Heilerde ist ein beliebtes Hausmittel, das gegen diverse Symptome wirkt. Auch bei einer Fußpilzinfektion ist Heilerde hilfreich, weil sie dem Körper Gift- und Schadstoffe entzieht. Die Heilerde sollte mit Wasser vermischt auf die Füße aufgetragen werden, sie trocknet etwa zwanzig Minuten und wird im Anschluss abgewaschen. Auch gegen den störenden Juckreiz zeigt Heilerde Wirkung.

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Mit Grapefruitkernextrakt gegen den Fußpilz

Neben den schädlichen Pilzen befinden sich am Nagel auch viele nützliche Mikroorganismen, die zur Heilung des geschädigten Nagels beitragen. Mit chemischen Substanzen werden jedoch nicht nur die Pilze, sondern auch die hilfreichen Mikroorganismen abgetötet. Ein Hausmittel, das gezielt den Pilz vernichtet, während die Mikroorganismen erhalten bleiben, ist der Grapefruitkernextrakt. Damit er seine Wirkung entfaltet, sollte er zweimal täglich auf die befallenen Stellen getupft werden. Grapefruitkernextrakt kann zur Behandlung von über 100 verschiedenen Pilzarten eingesetzt werden und schont das natürliche Zusammenspiel der nützlichen Mikroorganismen.

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Wickel wirken direkt auf der Haut

Wickel sind zur Behandlung von Fußpilz besonders effektiv, weil sie direkt auf der Haut liegen und hier ihre Wirkung entfalten können. Als Wickel dient dabei ein Tuch aus reiner Baumwolle, das in Salzwasser oder einem Sud mit Kräutern wie Salbei und Kamille getränkt wird. Als Salz sollte jedoch kein Haushaltssalz Verwendung finden, sondern naturbelassenes Salz, das auch für Fußbäder genutzt wird. Das getränkte Baumwolltuch wird eng um den Fuß gewickelt und wirkt eine halbe Stunde ein.

Die Füße mit Apfelessig waschen

Apfelessig kann nicht nur das Abnehmen unterstützen, es ist auch ein bewährtes Hausmittel gegen Fußpilz. Der Apfelessig verfügt über Inhaltsstoffe, die Keime abtöten und den Pilz langfristig beseitigen. Die Füße können zur Behandlung gründlich mit Apfelessig gewaschen werden, den entzündeten Bereichen wird dabei besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Alternativ kann Apfelessig auch als Desinfektionsmittel für Baumwollsocken dienen: Nach dem Tragen oder Waschen weichen sie in Wasser mit Apfelessig ein.

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Backpulver bindet die Feuchtigkeit

Damit sich tagsüber keine Feuchtigkeit in den Socken und Schuhen bildet, durch die sich der Fußpilz weiter ausbreiten kann, dient Backpulver als Hausmittel. Es bindet Feuchtigkeitsrückstände in seinen Strukturen und funktioniert somit wie ein natürlicher Schwamm. Nach dem Waschen und Trocknen können die Füße mit Backpulver eingerieben werden, um Feuchtigkeitsrückstände vollständig zu entfernen. Doch auch während des Tages lässt sich mit Backpulver der Fußpilz bekämpfen. Hierfür wird einfach etwas Backpulver in die Socken gestreut, die natürliche Feuchtigkeit durch das Schwitzen der Haut wird durch das Backpulver gebunden.

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