Die Harnblasendruckmessung wird auch Urodynamik genannt. Dem Patienten werden Drucksonden und Elektroden angelegt. So kann der Druck der Harnblase gemessen werden.
Diese Untersuchung wird nicht nur in der Urologie angewandt, sondern auch im Bereich der Kinderchirurgie. Bei Beschwerden wie Blaseninkontinenz (unfreiwilliges, unkontrollierbares Harnlassen) kann es sein, dass der Harnblasendruck nicht stimmt. Bei der Inkontinenz gibt es mehrere Möglichkeiten. Diese kann mehrere Ursachen haben und durch Stress oder Belastung (Husten, Tragen schwerer Lasten, Treppensteigen) ausgelöst werden. Auch durch Blasensteine oder Tumore kann ein unfreiwilliger Harnverlust stattfinden. Frauen haben in der Schwangerschaft ebenfalls das Bedürfnis öfter Harn lassen zu müssen, da die Gebärmutter auf die Blase drücken kann. Das ist jedoch harmlos und bedarf keiner Behandlung, da diese Beschwerden nach der Geburt von selbst verschwinden.
Auch psychische Belastungen können eine Ursache von Inkontinenz sein. Bei Personen die Querschnittgelähmt sind, kann oft die Blase nicht kontrolliert werden und so kommt es auch hier zu unfreiwilligen Harnabgang.
Wie läuft eine Harnblasendruckmessung ab?
Der Patient wird erst über den Ablauf der Untersuchung informiert und nach Vorerkrankungen gefragt. Sinnvoll wäre es, wenn der Patient über einen gewissen Zeitraum Tagebuch führt. Darin soll er sein Trink- und Harnverhalten, also wann und wie viel er trinkt, wann er Harn lassen muss und die Harnmenge notieren. Damit kann sich der Arzt schon einmal einen ersten Überblick über den Patienten und seinen Problemen verschaffen. Sollte dieser an einer Blasenentzündung leiden, ist es nicht möglich, eine Messung vorzunehmen.
Außerdem gibt es Medikamente, welche die Messergebnisse fälschen könnten. Darum sollte der Patient dem Arzt vor der Untersuchung mitteilen, welche Medikamente er zu sich nimmt. Der Arzt wird dann raten, die Medikamente einen gewissen Zeitraum vor der Untersuchung abzusetzen. Es gibt zwei verschiedene Arten von Sensoren. Die eine Möglichkeit sind Klebesensoren (die werden auch bei Kindern verwendet) oder Nadelelektroden. Mit denen wird der Patient versehen. Dann wird ihm ein Katheter in die Blase eingeführt, um diese zu entleeren. Danach wird die Blase durch den Katheter mit einer warmen Lösung gefüllt. Dabei wird der Harnblasendruck gemessen.
Der Patient bekommt einen Drucksensor in den After eingeführt. Durch diese Messvorrichtungen wird gemessen, wie aktiv der Blasenschließmuskel ist. Dann muss der Patient husten oder pressen. Nachdem die Blase mit der Lösung befüllt ist, wird er aufgefordert sich auf einen speziellen Toilettensitz zu setzen und dort die Blase zu entleeren. In dem Sitz sind Sensoren eingebaut, sowie ein Auffangmechanismus, der die abgegebene Harnmenge, misst. Dies geschieht während der normalen Harnabgabe und bei der Restentleerung der Blase. Anhand der aufgezeichneten Kurve, die bei der Harnabgabe entsteht, kann der Arzt die Diagnose stellen. Manchmal wird auch ein Kontrastmittel verabreicht, um nach der Untersuchung zusätzlich noch eine Ultraschalluntersuchung der Blase zu machen. Die Untersuchung dauert zwischen 30 Minuten und zwei Stunden.
Der Arzt wird nach der Untersuchung eventuell zu weiteren Untersuchungsmethoden raten. Das wären zum Beispiel eine Blasenspiegelung oder eine Harnstrahlmessung. Eine Ultraschalluntersuchung dient dazu, um eventuelle Blasensteine feststellen zu können. Diese zu entfernen stellt in der heutigen Zeit kein Problem dar, und geht meist ohne Operation. Die Steine werden mit Ultraschall zertrümmert und über den Harn ausgeschieden.
Bei Verdacht auf eine vergrößerte Prostata wird der Arzt diese genauer untersuchen, um festzustellen, ob es sich um eine harmlose Vergrößerung handelt, oder ob es Krebs ist. Bei Frauen wird der Urologe die Patientin an einen Facharzt für Frauenheilkunde (Gynäkologe) überweisen. Dort wird die Patientin auf Gebärmutterhalskrebs untersucht, denn ein Tumor kann ebenso auf die Blase drücken und dadurch Inkontinenz verursachen.
Bezahlen die Krankenkassen die Harnblasendruckmessung?
Ab dem 45. Lebensjahr sollte jeder zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Im Rahmen dieser Untersuchung wird der Arzt auch nach Problemen beim Harnlassen fragen. Wenn der Patient hier über Probleme klagt, wird eine Harnblasendruckmessung gemacht. Die Kassen kommen für diese Kosten auf.
Wenn der Patient vor dem 45. Lebensjahr Probleme mit der Blase hat, und deswegen einen Arzt aufsucht, so übernimmt die Kasse die Kosten für diese Leistung des Arztes. Das beinhaltet auch etwaige weitere Untersuchungsmethoden, um den Befund abklären zu können.
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